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Stand: 02.11.2016

Pressemitteilung

Kreisstelle Ingolstadt

Vortrag über psychische Erkrankung in der Familie

Da vieler Zuhörer selbst von psychischen Erkrankungen in der Familie betroffen waren, entstand während des Vortrags ein reger Austausch zwischen der Referentin und den Gästen. Viele individuelle Fragen und persönliche Anliegen ließen sich klären. Zudem gab Schweitzer den Anwesenden zehn Grundregeln im Umgang mit psychisch Erkrankten mit auf den Weg.

Verschiedene Krankheitsbilder

Der Vortrag fokussierte sich auf die sieben Hauptgruppen der psychischen Krankheiten, zu welchen Demenzen, Suchterkrankungen, Psychosen, affektive Störungen, Belastungs- und Anpassungsstörungen, Angst- und Zwangsstörungen sowie Persönlichkeitsstörungen gehören. Nach einer allgemeinen Vorstellung dieser Krankheitsbilder folgten nützliche Tipps für den Umgang mit psychisch kranken Menschen im Alltag.

So wurde beispielsweise empfohlen, dem Betroffenen gegenüber Interesse zu zeigen und sich unvoreingenommen nach seinem Befinden zu erkundigen. Auch das Entgegenbringen von Anteilnahme, wie es leider häufig nur bei somatischen Erkrankungen gezeigt wird, kann im Umgang mit psychisch Kranken hilfreich sein. Besonders bei einer Depression ist die Aufmerksamkeit der Angehörigen von großer Bedeutung, da laut Schweitzer eine hohe Gefahr besteht, dass die Erkrankten Selbstmord begehen. Dies geschehe bei etwa 15 Prozent der Betroffenen. 

Hilfe für Angehörige

Als Anregung verwies die Referentin auf den Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (LApK), an den sich Angehörigen jederzeit wenden können.