Soziale Hilfe

Gesetzliche Betreuungen

Wünsche des Betroffenen vorrangig

BeteuerausweisUnsere Betreuerinnen und Betreuer erhalten vom Amtsgericht einen entsprechenden Ausweis.Foto: Hildegard Scharvogel

Unsere Caritas-Mitarbeiterinnen sind vom Betreuungsgericht in verschiedenen Fällen als gesetzliche Betreuerinnen bestellt. Wann können wir Ihnen helfen, und was heißt gesetzliche Betreuung?

Wer sich aufgrund gesundheitlicher oder altersbedingter Einschränkungen nicht mehr ausreichend um seine Angelegenheiten kümmern kann, benötigt unter Umständen die Hilfe eines Betreuers. Dieser handelt dann anstelle des Betroffenen. Dies geschieht je nach Hilfebedarf zum Beispiel bei

  • finanziellen Angelegenheiten,
  • Gesundheitsfürsorge,
  • Organisation ambulanter Dienste,
  • Heimunterbringung und
  • Aufenthaltsbestimmung.

Die Wünsche und Vorstellungen des Betreuten stehen dabei im Vordergrund.

Wir beraten gerne über Verfügungen

Eine gesetzliche Betreuung können zum Beispiel Angehörige, Nachbarn oder der Hausarzt anregen. Sie wird vom jeweiligen Amtsgericht/Abteilung Betreuungsgericht eingerichtet. Dazu werden die Betreuungsstelle der Stadt Nürnberg, ein Gutachter und auch der oder die Betroffene selbst gehört.

Wer die Auswahl seines Betreuers schon vorzeitig regeln möchte, kann dies in einer Betreuungsverfügung tun. Dazu beraten wir Sie gerne. Ebenso tun wir dies zu den Anliegen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Am liebsten sprechen wir direkt mit Ihnen. Wenn es Ihnen anders lieber ist, steht Ihnen aber auch die Caritas-Onlineberatung zu rechtlicher Betreuung und Vorsorge zur Verfügung. Vielleicht finden Sie zudem schon im Internet nützliche Hinweise bei den häufig gestellten Fragen zu dem Thema.

Beratungsgrundsätze

Unsere Beratung ist vertraulich, kostenfrei, freiwillig und unabhängig. Mehr zu den Beratungsgrundsätzen